Werdegang und Praxis
Ich arbeite als Designerin und Künstlerin an der Schnittstelle von visueller Kunst, Erinnerungskultur und Designforschung. Meine künstlerische Praxis hat sich früh entwickelt: In Zeichnungen, Figuren und seriellen Bildreihen erkunde ich seit vielen Jahren, wie sich persönliche Geschichten, Gruppennarrative und kollektive Muster in Formen, Verbindungen und Konstellationen einschreiben.
Meine Arbeiten habe ich in Projekträumen und Off-Spaces in der Deutschschweiz gezeigt. Parallel dazu sind im Rahmen meines Design- und Game-Design-Schaffens Projektarbeiten entstanden, die in institutionellen Kontexten wie dem Museum für Gestaltung Zürich, an der Zürcher Hochschule der Künste und an der École Supérieure des Arts Visuels in Marokko präsentiert wurden.
Mehrere Jahre war ich in der Designforschung der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig und habe dort an Forschungsprojekten zu Serious Games, Motivationsdesign und Transformationsprozessen gearbeitet. Diese Erfahrungen fliessen heute in meine Atelierpraxis ein, in der ich Bildserien und Installationen als Labore für Rollen, Zugehörigkeiten und kollektive Muster entwickle.
Parallel dazu leite ich Rotmont, eine St. Galler Agentur für Branding und Game Thinking, und bringe meine Erfahrung aus strategischem Design, Serious Games und Transformation in künstlerische Projekte ein. Zudem habe ich Kommunikationsprojekte verantwortet, spielbasierte Formate wie das Laufbahnspiel «Kairos» entwickelt und an Schweizer Hochschulen zu Game Design, Human-Centered Design und Kreativität gelehrt. Diese interdisziplinäre Perspektive prägt meine Kunst – zwischen Atelier, Forschung und kuratorischer Zusammenarbeit.
