„Schauen“ entstand aus einem fünftägigen Prozess des Malens im Schweigen, unterbrochen von Phasen der Zen-Meditation. In dieser konzentrierten Praxis verschmelzen Atmung, Blick und Bewegung zu einer stillen, wiederkehrenden Geste, die weniger abbildet als spürbar macht, was sich zeigt.

Inspiration ist das Skizzieren in der freien Natur: Formen, Farben und Rhythmen, die im schlichten Dasein von Landschaft, Pflanzen und Licht auftauchen. „Schauen“ meint hier ein spirituelles Sehen – ein waches Gegenwärtigsein, in dem die Malerei zum Resonanzraum wird für das, was zwischen Innenwelt und Aussenraum in Bewegung kommt.