Heros Ludens ist ein künstlerisch-essayistisches Buchprojekt, in dem Spiel, Heldenreise und Tiefenpsychologie zu einer poetischen Forschungsreise über Identität und Erinnerung verschmelzen. Ausgehend von der Figur des „spielenden Helden“ erkundet das Buch, wie familiäre Muster, transgenerationale Traumata und kollektive Felder unser Selbstbild prägen – und wie spielerische Zugänge helfen, diese Skripte zu hinterfragen und neu zu schreiben. Entlang der Dramaturgie einer Heldenreise führt Heros Ludens durch Ruf, Schwellen, Prüfungen, Schattenarbeit und Rückkehr und verknüpft dabei Spieltheorie, Epigenetik, systemische Ansätze und Jungsche Archetypen mit einer eigenständigen, literarisch verdichteten Bildsprache. So entsteht ein stilles, konzentriertes Labor für Selbstbeobachtung: ein Leseraum, in dem künstlerisches Schreiben, Designforschung und Game Thinking zusammenfinden und zeigen, wie Spiel zum Werkzeug für Transformation, Selbstverantwortung und neue Zukunftsbilder wird – für Menschen, die ihre Biografie nicht nur erinnern, sondern aktiv gestalten wollen.