The Dreamy Island
Für das Projekt „The Dreamy Island“ wurde eine stressvolle Grossstruktur zur inneren Insellandschaft umgeschrieben. Ausgangspunkt war ein Workshop im Masterstudium an der ZHdK, der die Aufgabe stellte, das Toni-Areal als verdichtete, laute und schwer überschaubare Lernumgebung neu zu denken. Gemeinsam mit Anapuma Gupta und weiteren Studierenden entstand eine künstlerische Recherche, die Wege, Zwischenräume und Orte hoher Reizdichte kartierte und in poetische Gegenbilder übersetzte. Aus Durchgangszonen wurden imaginäre Ufer, aus Knotenpunkten ruhige Lichtungen, aus funktionalen Fluren Übergänge in einen anderen Zustand von Aufmerksamkeit.
Im Zusammenspiel von Analyse, Szenarien und räumlichen Interventionen verwandelte sich das Gebäude in eine „dreamy island“ – eine Insel der Verdichtung und zugleich der Entschleunigung. Die Arbeit lädt dazu ein, Alltagsstress in Resonanz zu überführen: innezuhalten, anders zu atmen, das eigene Tempo neu zu wählen. So zeigt „The Dreamy Island“, wie künstlerische Kollaboration selbst eine harte, institutionelle Architektur in einen Möglichkeitsraum für Gesundheit, Imagination und leise Widerständigkeit verwandeln kann.









