Für die Karten des Selbstcoaching-Spiels Kairos entstand eine eigenständige Bildsprache in mehreren Gestaltungsschritten. Ausgangspunkt waren Skizzen, in denen erste Figurationen, Bildraster und Grössenverhältnisse erprobt wurden. Auf dieser Basis wurden die Kartenillustrationen schrittweise weiterentwickelt: Zunächst verbanden zeichnerische Elemente modifizierte Fotografien, später entstanden eigenständige Szenen, welche Laufbahnsituationen, Spielebenen sowie Themen- und Zielpaare sichtbar machen. Die abstrahierten Hintergründe greifen Fragmente griechischer Ruinen auf und schlagen so die Brücke zu antiken Heldengeschichten, während weibliche und männliche Figuren alle Spielenden gleichermassen ansprechen.

Im Dialog mit Playtests wurden die Motive verfeinert, Lesbarkeit und Spielmotivation erhöht und anschliessend in Siebdrucktests auf ihre Wirkung im analogen Spiel überprüft. So formte sich ein Kartenset, das Coaching-Inhalte, Mythologie und eine klare, zeitgemässe Illustration zu einer kohärenten visuellen Erzählung verbindet.