«Projects for Marrakech – Learning from each other» entstand im Rahmen einer einwöchigen Sommerschule vom 7.–14. September 2015 an der École Supérieure des Arts Visuels in Marrakech. In interdisziplinären Teams arbeiteten Designer:innen aus unterschiedlichen Disziplinen aus der Schweiz, Deutschland und Marokko gemeinsam vor Ort.​

Im Zentrum stand die Frage, wie sich gesellschaftliche Fragestellungen und Beobachtungen aus dem Alltag in konkrete Designprozesse übersetzen lassen. Die Teilnehmer:innen sammelten Eindrücke im Stadtraum, führten Gespräche, dokumentierten Rituale, Gesten und Materialien und entwickelten daraus experimentelle Entwürfe, Szenarien und Prototypen.​

«Learning from each other» bedeutete dabei ein wechselseitiges Lernen: Lokale Perspektiven und internationale Sichtweisen trafen aufeinander, kulturelle Codes wurden sichtbar, hinterfragt und neu kombiniert. Die Abschlussarbeiten bestanden aus Zeichnungen, Fotografien, Objekten und Prozessfragmenten, die diese Begegnungen festhalten – als offenes Archiv gemeinsamer Recherche und als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen über Gestaltung, Zusammenleben und Verantwortung im Design.​